Insekten

Blaukernauge

Charakterart junger magerer Wiesenbrachen und extensiv genutzter Weiden. Die Art kann kleinräumig in Wiesenbrachen hohe Dichten erreichen. Als Raupennahrungspflanzen dienen verschiedene Grasarten. Durch Neuaufforstung magerer Grünlandstandorte in Österreich gefährdet.

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Waldbrettspiel

Anspruchsloser Waldschmetterling mit mindestens drei Generationen im Jahr. Die Raupen fressen an Gräsern. Das Waldbrettspiel kann sogar noch in Waldgebieten mit naturfernen Fichtenmonokulturen überleben, sofern diese so licht sind, dass Süßgräser am Waldboden wachsen.

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Rotklee-Bläuling

Der Rotklee-Bläuling benötigt extensiv genutzte mesophile Wiesen und Säume mit Vorkommen von Rotklee und Mittlerem Klee. An Klee-Arten erfolgt die Raupen-Entwicklung in den Blütenständen. Die Art fliegt in der Steiermark in zwei Generationen. In Österreich aktuell ungefährdet.

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Pflaumen-Zipfelfalter

Kommt in naturnahen, lichten, feuchten Wäldern mit reichem Vorkommen der Traubenkirsche vor. In Jahren mit mildem Frühjahr können hohe Dichten erreicht werden. In der Larvalentwicklung ein Tarnkünstler, trotzdem entkommt nur ein kleiner Anteil der Raupen dem Hunger der Meisen.

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Osterluzeifalter

An klimatisch begünstigte Standorte mit lockeren feuchten Boden gebunden. Raupen benötigen besonnte Bestände des Osterluzei (Aristolochia). In Österreich potentiell gefährdet. Geschützt nach Anhang IV der FFH-Richtlinie. Die Falter sind trotz Farbenpracht schwer auffindbar.

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