Tiere

Glatter Laufkäfer

In älteren Laubwaldbeständen des Vulkanlandes ist dieser Großlaufkäfer die am häufigsten anzutreffende Art. Bevorzugt werden totholzreiche feuchte Bereiche an Ufern von Waldbächen und Waldmooren. Die Art lebt wie alle Laufkäfer räuberisch von Insekten, Würmern, Schnecken u. a.

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Gefleckter Pappelbock

An Rändern von Laubwäldern lebt dieser Pappelbock, der sich bei uns vor allem in kränkelnden und absterbenden Ästen von Zitterpappeln entwickelt. Der Käfer ist dämmerungsaktiv und fliegt häufig auch ans Licht. Durch je 5 in einer Reihe liegende Punkte ist die Art gut kenntlich.

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Großer Brettkanker

Vorkommen im Gebiet sind noch nicht bekannt, aber sehr wahrscheinlich. Die erdinkrustierten Tiere sind bestens getarnt, stellen sich bei Störung tot und haben sich auf das Fressen von Gehäuseschnecken spezialisiert. In den leer gefressenen Gehäusen legen Weibchen ihre Eier ab.

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Mausohr

Das Mausohr ist eine typische Gebäudefledermaus die in Kolonien Dachböden besiedelt. Die größte in der Steiermark bekannte Wochenstube mit ca. 1.O00 adulten Tieren befindet sich im Pfarrhof Klöch. Hier fällt eine Menge Fledermausmist (Guano) an, der ein guter Pflanzendünger ist.

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Abendsegler

Mit einer Flügelspannweite um die 40 cm gehört der Abendsegler zu den größten heimischen Fledermausarten. Als Jäger des freien Luftraums kann man ihn häufig schon vor Einbruch der Dämmerung am Himmel jagen sehen. Er besiedelt gerne Baumhöhlen in Altbäumen und Spalten an Häusern.

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Mopsfledermaus

Waldfledermaus mit charakteristischen Ultraschallrufen. Sie kommt typischerweise in alten Wäldern vor, wo sie hinter abstehender Borke oder in Spalten ihr Quartier bezieht. Eine Kolonie nutzt mehrere Dutzend Quartiere, weshalb der Erhalt eines Netzes von Quartieren wichtig ist.

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Josephs Milbenkanker

Das nächstgelegene bekannte Vorkommen dieses Zwergweberknechts liegt westlich der Mur bei Spielfeld. Die Tiere werden bis zu 9 Jahre alt. Sie verteidigen sich, indem sie dem Angreifer durch das Aufstreifen eines Wehrsekrets mit den Beinen eine „chemische Keule“ verpassen.

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Goedels Raubwanze

Diese Raubwanze ist eine große Besonderheit des Vulkanlandes. In Mitteleuropa ist sie nur von hier, insbesondere aus der Umgebung von Bad Gleichenberg, bekannt. Im Herbst dringt sie auf der Suche nach Überwinterungsquartieren z. T. zahlreich in Häuser ein. Sie ist aber harmlos.

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